Franziskanerplatz 4 (Wien)

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48° 12' 22.92" N, 16° 22' 27.52" E


Franziskanerkirche hl. Hieronymus und -kloster

Das ehemalige Büßerinnenhaus wurde im 14. Jahrhundert erbaut und im 16. Jahrhundert den Franziskanern übergeben. Die Kirche wurde nach 1603 nach Plänen von Bonaventura Daum erbaut und stellt (trotz der Einbeziehung gotischer Elemente der früheren Kirche, wozu insbesondere die drei Spitzbogenfenster an der Hauptfassade gehören) einen der am vollständigsten erhaltenen Kirchenbauten der Spätrenaissance in Österreich dar. Im Inneren wurde die Kirche in den 1740er-Jahren umgestaltet, wobei die Raumaufteilung erhalten blieb. Der Hochaltar stammt von Andrea Pozzo und ist mit 1706 bezeichnet. Die Wöckherl-Orgel aus 1642 ist die älteste noch bespielbare Orgel Wiens. Das Kloster wurde ab 1614 neu gebaut, wobei auch hier ältere Elemente miteinbezogen wurden. Ein auffälliges Element an der Klosterfassade sind die zahlreichen Tondo-Tondi, mit denen es gegliedert ist.


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